Regionen im Wandel - Mehr Raum für Bestäuber (Sbg-165) Kleinprojekt

Projektzeitraum 01.01.2019 bis 27.08.2021

Projektdaten

www.flachgau-nord.at/umwelt-abfallberatung/regionen-im-wandel-mehr-raum-fuer-bestaeuber/

www.anl.bayern.de/projekte/regionen_im_wandel/index.htm     

 

Lead Partner
Regionalverband Flachgau-Nord

 

Projektpartner
Bayerische Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege

 

EU-Förderung
Gefördert von der Europäischen Union mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (INTERREG V A - Kleinprojekt)

 

Ergebnisse

  • Verschneidung von Daten aus der Literatur und aus den Felderhebungen - Dadurch sollen Erkenntnisse über das Zusammenspiel von Artenvorkommen und Landschaftsstruktur gewonnen werden
  • Konkrete Maßnahmenvorschläge für Gemeinde- und landwirtschaftliche Flächen
  • Entscheidungshilfe für die Konzipierung von öffentlichen Blühflächen
  • Möglicher Anreiz für Landwirte, einfache Maßnahmen schnell umzusetzen wie z.B. die Gestaltung von Flurrändern

Ziele

  • Förderung von Bestäubern, insbesondere Wild- und Honigbienen durch Optimieriung in der Landschaft auf Ebene des landwirtschaftlichen Betriebes und der Gemeindeflächen. Schaffung von Mitnahmeeffekten für weitere landwirtschaftlich wirkende Nützlinge (wie Grabwespen, Schwebfliegen, Parasitoide und weitere)
  • Grundlagenschaffung zur Beratung politischer Entscheidungsträger und Landwirten in der EUREGIO (Optimierungsvorschläge für landwirtschaftliche Flächen) mittels konkreter Maßnahmenpakete
  • Begeisterung/Motivation von Landwirten und politischen Entscheidungsträgern in der Region für den Schutz und die Neuschaffung von Kleinstrukturen zum Insektenschutz (Vernetzungstreffen zuständiger Akteure in der EUREGIO)

Inhalt

  • Mittels Literaturauswertung Erarbeitung einer Definition wildbienenfreundlicher Strukturen und deren ökologischen Mindeststandards
  • Fernerkundung mit Hilfe einer GIS-Auswertung (Untersuchungsgebiet umfasst in etwa gleiche Flächengrößen in Österreich und Deutschland - 7 Gemeinden in Ö und 4 in D)
  • Identifizierung von strukturarmen bzw. strukturreichen landwirtschaftlich geprägten Bereichen im Untersuchungsgebiet
  • Feinkartierung und Felderhebung auf mindestens acht Teilflächen (ca. 500 x 500 m), je vier strukturarme und vier strukturreiche Teilflächen, Ziel ist eine Bewertung der Qualität hinsichtlich der Lebensraumeignung für Wildbienen
  • Erfassung des vorhandenen Artenspektrums der Wildbienen auf den Teilflächen und Entwicklung von Optimierungsvorschlägen beispielhaft für die landwirtschaftlichen Teilflächen
  • Begleitende Öffentlichkeitsarbeit
  • Einrichtung eines Vernetzungstreffens (Treffen zwei Mal jährlich mit TeilnehmerInnen der Akademie für Naturschutz Laufen, Regionalverband Flachgau-Nord, Biosphärenregion BGL und Land Salzburg Abt. Natur und Umwelt)

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