Poetry Slam - Workshop „grenzüberschreibend“ mit Lars Ruppel
Im wahrsten Sinne des Wortes „grenzüberschreibend“ gingen die TeilnehmerInnen des über INTERREG geförderten Workshops mit Lars Ruppel am Wochenende 6./7. Februar über die vermeintlichen Grenzen ihrer Schreibbegabung hinaus. Mit spontanen Impulsen aller Art, in Abwechslung zu konkreten Themenstellungen, wie zum Beispiel „Heimat ist…“, forderte der begnadete Poetry Slammer Lars Ruppel die rund 25 Teilnehmenden heraus, sowohl Momentaufnahmen als auch Texte mit Tiefe ganz ehrlich und persönlich zu Papier zu bringen. Damit widerlegten sie überzeugend den Slogan des Workshopleiters, den er sich für Durchhänger-Momente zurechtgelegt hatte: „Ich bin müde, ich bin ein Pony, ich kann gar nichts“…
Mehr Auflockerndes gab es zusätzlich zwischendurch in Form von Gedichten von Heinz Erhardt, dem Lieblingspoeten von Lars Ruppel. Es ging also keineswegs nur tierisch ernst zu.
Und weil es sich mit leerem Magen nicht so gut denkt, war von den Veranstaltern für alle Beteiligten auch reichlich für das leibliche Wohl gesorgt worden.
Nur gegen das Versprechen, wiederzukommen, ließen die begeisterten „neugeborenen“ Poetry Slammer den Referenten am Ende des zweiten Tages ziehen.
Am Anschluss an den Workshop waren alle Teilnehmenden zur großen Poetry Slam - Show in der Lokwelt Freilassing eingeladen, die von Lars Ruppel in seiner unverwechselbaren, mitreißenden Art moderiert wurde. Hochkarätige Poeten begeisterten mit ihren Beiträgen das Publikum. Frank Klötgen trat für Deutschland an, Jeremy Chavez für die Schweiz, Tamara Stocker für Österreich und Meike Harms trat für Bayern an.
