EUREGIO-Bildungsfahrt folgte den Spuren von Erich Kästners "Der kleine Grenzverkehr"
Eine literarische Tagesfahrt durch das deutsch-österreichische Grenzland ließ die Schauplätze aus „Der kleine Grenzverkehr“ von Erich Kästner lebendig werden. 40 TeilnehmerInnen aus Bayern und Österreich folgten der Einladung zu der grenzüberschreitenden Studienfahrt.
In Bad Reichenhall stellten Stadtführer Markus Sellner und Regina Gündisch die literarische Geschichte der Stadt und ihre Verbindungen zu Erich Kästner vor. Der Rundgang führte unter anderem zu Schauplätzen rund um das Hotel Axelmannstein, den Ortenau- und den Kurpark. Anschließend diskutierte die Gruppe mit Sabine Zehringer vom Reichenhaller Tagblatt über Medienethik und die Bedeutung des Lokaljournalismus für die Demokratie.
Dann ging es weiter nach Salzburg, wo im ehemaligen Höllbräu, heute Hotel Radisson Blu, Mittagspause gemacht wurde. Der Münchner Literaturprofessor Sven Hanuschek begleitete als Kästner-Spezialist die EUREGIO-Bildungsfahrt und führte durch die Altstadt in Salzburg mit Erläuterungen und zahlreichen Bezügen zu Kästner und seinem Roman. Besucht wurden unter anderem die St. Michaelskirche, das Café Tomaselli, der Domplatz und die Franziskanerkirche.
Die ausgebuchte Studienfahrt wurde als EUREGIO-Projekt vom Katholischen Bildungswerk Berchtesgadener Land gemeinsam mit der VHS Rupertiwinkel und dem Salzburger Bildungswerk organisiert und über INTERREG von der Europäischen Union gefördert.


Sven Hanuschek aus München. Foto: Wolfgang Hitsch,
Salzburger Bildungswerk