EUREGIO-Spitze mit Salzburgs Landesrat Fürweger im Austausch
Landesrat Wolfgang Fürweger, zu dessen Zuständigkeit in der Salzburger Landesregierung auch Regionalentwicklung und EU-Regionalpolitik gehören, und EUREGIO-Präsident Bernhard Kern trafen traf diese Woche zu einem Arbeitsgespräch zusammen. Besprochen wurden übergeordnete Fragestellungen, die für den gemeinsamen Lebens- und Wirtschaftsraum in der Grenzregion bedeutsam sind, wie etwa der grenzüberschreitende EUREGIO-Verkehrsverbund, die grundsätzliche Mautfreistellung auf der Tauernautobahn A1 bis Salzburg-Süd oder auch die beiden Rad- und Fußgängerstege Saaldorf-Surheim/Anthering und Freilassing/Salzburg.
Mobilität und Erreichbarkeit, Infrastruktur und regionale Standortentwicklung, Fragen des grenzüberschreitenden Alltags und Perspektiven künftiger EU-Fördermöglichkeiten sowie die Zusammenarbeit in europäischen Programmen. "Der Raum beiderseits der Grenze ist historisch miteinander gewachsen. Umso wichtiger ist es, dass wir auch heute eng zusammenarbeiten, Anliegen frühzeitig abstimmen und Entwicklungen gemeinsam gestalten. Die EUREGIO ist dafür ein verlässlicher Partner und eine sehr gute Plattform.", waren sich Kern und Fürweger einig.
Angesprochen wurde im Grundsatz auch die Bedeutung von Qualifikationen und deren Anerkennung im grenznahen Arbeitsmarkt sowie die Entwicklung der EUREGIO seit ihren Anfängen 1995 im Zuge des EU-Beitritts Österreichs. Fürweger und Kern hoben die seit vielen Jahren gelebte, enge Kooperation zwischen den bayerischen Landkreisen und dem Land Salzburg hervor und unterstrichen den gemeinsamen Anspruch, die freundliche Zusammenarbeit pragmatisch und lösungsorientiert weiterzuführen.
